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Der Schornstein ist gefallen. Hier das Video unserer Bürgermeisterin.

Der Erwerb und die Revitalisierung des Rosenthal-Geländes stellen die Stadt Waldershof vor große Herausforderungen. Die Ausgaben für den Ankauf der Fläche waren enorm. Dennoch hat sich diese Investition mehr als gelohnt, da die Chancen und Möglichkeiten, die dieses Areal bietet, bei weitem überwiegen.

Allein die Größe der Fläche von gut 14 ha zeigt den Stellenwert dieses neuen Gewerbegebiets. Es wird künftig sehr schwierig – wenn nicht gar unmöglich – derart große zusammenhängende Flächen, noch dazu in einem einigermaßen ebenen Gelände, für Gewerbegebiete zu generieren.

Die Lage, unmittelbar an der künftigen Ortsumgehung mit einer ausgesprochen günstigen Verbindung zur nahen Anschlussstelle an der A93 bei Lengenfeld, tut ihr Übriges, um die vorhandenen Gewerbegebiete optimal zu ergänzen. Darauf gründet auch unsere Hoffnung, für unsere Unternehmen genau die Rahmenbedingungen zu schaffen, die benötigt werden. Nur in der Zusammenarbeit mit unseren Firmen und Betrieben lässt sich erfolgreich an der Zukunft von Waldershof bauen – zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger.

Mit der Neugestaltung des Rosenthal-Areals erfolgt zunächst eine städtebauliche Korrektur. Die Industriebrache sich selbst und damit dem weiteren Verfall zu überlassen, kann nicht in unserem Interesse sein. Die Ansprüche an ein gefälliges Ortsbild und die Nutzung der dortigen Standortqualitäten korrespondieren mit der Zielsetzung, diesen Raum zu revitalisieren und einer gewerblichen Folgenutzung zuzuführen.

Der Abriss

Mit dieser Intention hat die Stadt Waldershof die Aufnahme in die Programmatik der Städtebauförderung gefunden. Fördervoraussetzung war u.a. ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK).

Im Vorfeld wurde zur Ermittlung von eventuellen Altlasten in 2011 eine sog. historische Recherche in Auftrag gegeben. Diese Analyse bildete die Grundlage für weitere Untersuchungen. Eine darauf aufbauende Studie, die „Orientierende Untersuchung im Bereich der Produktionsanlagen mit Dokumentation der Ablagerung in der Werksdeponie“, kam zu dem Ergebnis, dass die Untergrundverunreinigungen das übliche Maß bei derartigen Anlagen nicht überschreiten und eine Gefährdung des Grundwassers nicht zu befürchten ist.

Die staatliche Unterstützung aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm beträgt rd. 70 % der zuwendungsfähigen Kosten. Die Regierung der Oberpfalz hat mit Bescheid vom 28.08.2014 bereits eine erste Zuschussrate€gewährtvon. In Folge dieser Bewilligung konnten die Abbrucharbeiten ausgeschrieben und zwischenzeitlich vergeben werden. Der Stadtrat hat hierzu in seinen Sitzungen vom 25. September 2014 (Durchführungsbeschluss) und 18. Dezember 2014 die erforderlichen Beschlüsse gefasst.

Gemäß der öffentlichen Ausschreibung im Bayerischen Staatsanzeiger vom 14.11.2014 ist der frühestmögliche Beginn der Rückbauarbeiten auf den 12.01.2015 datiert. Der Abschluss der Maßnahmen ist für Ende Oktober 2015 vorgesehen. Die erforderlichen Rodungsarbeiten innerhalb des Baufeldes sind schon verrichtet. Damit ist bereits ein ungehinderter Blick auf das imposante Gelände freigegeben.

Parallel zu den nunmehr in 2015 durchzuführenden Abbrucharbeiten wird die Stadt-Waldershof einen Bebauungsplan für ein Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Rosenthal Gelände aufstellen, um so bald wie möglich das gesteckte Ziel, nämlich die Revitalisierung und gewerbliche Folgenutzung dieses Areals, zu erreichen.