Klausurtagung am 26.03

Nachdem sich das Stadtratsgremium und die Verwaltung bereits im Januar zur Haushaltsklausur trafen, stand bei der Klausurtagung am 26.03.2022 nun die Stadtentwicklung im Mittelpunkt. In den Tagungsräumen der Burg Falkenberg trafen sich Bürgermeisterin Margit Bayer, die Stadtratsmitglieder aller Fraktionen und Geschäftsleiter Stefan Falter zu einer Sitzung unter Organisation der „Schule der Dorf- und Landentwicklung“ aus Berching. Zwei Moderatoren des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE), Herr Stahr und Frau Badura, führten durch das Tagungsprogramm.

Nach einer Analyse der Bestandssituation am Vormittag ging es am Nachmittag in die Beschreibung der konkreten Vorhaben mit entsprechendem Aktionsplan. Bereits im Vorfeld der Klausurtagung hatten alle Stadtratsmitglieder über eine Mentimeter-Abfrage ihre Bewertungen und Sichtweisen eingebracht, so ergab sich ein gutes Bild zu den Handlungsbedarfen in mehreren Bereichen. Dabei wurde deutlich, dass die Gremiumsmitglieder den Themenbereich „Siedlungsentwicklung, Wohnen und Ortsbild“, sowie „Arbeit, Gewerbe und Wirtschaft“, aber auch Infrastruktur, Mobilität und Digitalisierung“ als die drei vordringlichsten Arbeitsfelder sehen. Dies wurde auch bei der Übersicht der schon länger anstehenden Projekte deutlich.
In Gruppenarbeiten wurden die dringendsten Themen erarbeitet und im Plenum präsentiert, was auch die Grundlage für den daraus entstandenen Aktionsplan wurde. Die Teilnehmer einigten sich darauf, dass der im Jahr 2014/2015 durch die Steinwald-Allianz durchgeführte Vitalitätscheck aktualisiert wird und die Stadtverwaltung mit einer Flächenmanagementdatenbank in die Lage versetzt wird, freie Baugrundstücke und leerstehende Bestandsgebäude auf Knopfdruck ermitteln zu können und damit auch mögliche Bewerber hierüber informieren kann. Hier war man sich einig, dass es großer Anstrengungen bedarf, um Gebäude und Grundstücke aus privater Hand mit möglichen Interessenten zusammenzubringen. Es wird dazu eine breit angelegte Informationskampagne geben, aber auch die persönliche Ansprache der Eigentümer soll dazu verhelfen, freie Bauflächen dem allgemeinen Markt zur Verfügung zu stellen. Die Option von neuen Baugebieten ist schon allein aufgrund fehlender Flächen nicht mehr gegeben, jedoch war man sich auch einig, Fläche nicht mehr nur für Einfamilienhäuser zu vergeben, sondern auch den Geschosswohnungsbau zu forcieren. Es gibt auch in diesem Segment hohe Nachfrage, sei es der junge Mensch, der seine erste eigene Wohnung, evtl. mit Partner beziehen möchte. Aber auch ältere Menschen suchen kleine Wohnungen für sich. Nach dem Tod des Partners oder auch wenn das eigene Haus mit Garten aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu stemmen ist, wird eine kleinere Mietwohnung auch attraktiver. Im Gegenzug wird damit wieder ein größeres Haus frei, das von Familien bezogen werden kann. „Dies alles muss über ein professionelles Flächen- und Leerstandsmanagement im Rathaus erreicht werden“, sind sich die Referenten für Innenstadtentwicklung, Christian Fritsch und Mario Rabenbauer, einig. Zwar lag der Schwerpunkt der Klausur auf der Entwicklung des Stadtgebietes, aber auch die Belange der Ortsteile kamen zur Sprache. Die Referenten für Ortsteilbelange, Mario Bauer und Oskar Kastner, haben sich Aufgaben für dieses Jahr in ihrem Bereich mitgenommen.

Zum Abschluss des Tages waren alle Teilnehmer mit den erreichten Ergebnissen sehr zufrieden, auf denen nun weiter aufgebaut werden kann.
Bürgermeisterin Margit Bayer bedankte sich beim Team des Stadtrats, Geschäftsleiter Stefan Falter und den Vertretern des ALE, die sich einen ganzen Samstag Zeit genommen haben, um die Entwicklung der Stadt Waldershof weiter positiv voranzubringen.

Previous Gemeinwohl-Wanderweg

RATHAUS

Markt 1
95679 Waldershof

Öffnungszeiten

Mo – Fr: 8.00 – 12.00
Di u. Do: 14.00 – 17.00 Uhr

BAUHOF

Marktredwitzer Str. 30
95679 Waldershof

Öffnungszeiten

Mo – Do: 06.30 – 12.00 & 13.00 – 15.45
Fr: 06.30 – 11.45

© 2021 Stadt Waldershof – Alle Angaben ohne Gewähr.