Hundekot, ein leidiges Thema!!!
Seit kurzem häufen sich wieder Beschwerden über Verunreinigungen durch Hundekot.

Aktuelle Hinweise über Verunreinigungen durch solche Hinterlassenschaften auf Gehwegen, Grünverbindungswegen, landwirtschaftliche Flächen, Spiel- und Grünflächen. Damit das Gassi gehen nicht zum Ärgernis für Hundebesitzer/innen und ihre Mitmenschen wird, appelliert die Stadt Waldershof an die Halter/innen, Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner mitzunehmen oder zu entsorgen.
Zu einer verantwortungsvollen Hundehaltung gehört auch der Job, Hundekot im öffentlichen Raum, auf landwirtschaftlichen Flächen und Wiesen zu entfernen, denn das Zahlen von Hundesteuern ist kein Freibrief für Umweltverschmutzung. Vielmehr sind Hundebesitzer/innen rechtlich zu einer ordnungsgemäßen Entsorgung in der eigenen Restmülltonne oder in öffentlichen Abfallbehältern verpflichtet. Der auf öffentlichen Flächen hinterlassene Hundehaufen ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit, die entsprechend mit einem Bußgeld geahndet werden kann.
Das Beseitigen von Hundekot sorgt aber nicht nur für ein sauberes Stadtbild, sondern verhindert die Verbreitung gefährlicher Keime. Denn Hundekot ist ein Nährboden für Viren, Bakterien und Würmer. Kinder sind gefährdet, sich beim Spielen auf Grün- und Spielflächen zu infizieren. Keime können sich jedoch auch im Haushalt oder im Auto verbreiten, wenn man unbemerkt in Hundekot getreten ist. Darüber belastet Hundekot das ökologische Gleichgewicht von Gewässern und Böden.
Immer öfter beklagen Landwirte, dass ihre Felder und Wiesen als Hundeklo missbraucht werden – mit fatalen Folgen. Der Hundekot kann unter Umständen zu Totgeburten bei Rindern führen.

Das Problem selbst ist schnell erklärt: Hunde verunreinigen mit ihrem liegengelassenen Kot private Futterwiesen und verursachen damit eine Gesundheitsgefahr für landwirtschaftliche Nutztiere. Der Hundekot wird im Futter durch verschiedene Bearbeitungsschritte (mähen, trocknen, etc.) derart verteilt, dass die Rinder nicht mehr selbst selektieren könne (verkotetes Gras wird nicht freiwillig gefressen). Die Exkremente können Krankheitserregerenthalten, die insbesondere bei Kühen zu Fehlgeburten führen und damit zur wirtschaftlichen Belastung für den Landwirt werden.

Um die Entsorgung während der „Gassirunde“ zu erleichtern, hat die Stadt im gesamten Stadtgebiet Beutelspender aufgestellt, in denen kostenlose Plastiktüten vorhanden sind. Die Bereitstellung solcher Stationen ist allerdings mit nicht unerheblichen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten verbunden, sodass sie nicht flächendeckend vorhanden sein können. Denn die Beutelspender und die Papierkorbentsorgung wird über die Abfallgebühr, und somit von allen Bürger/innen mitfinanziert.
Sollte sich keine Einsicht und Besserung einstellen, machen wir Sie schon jetzt darauf aufmerksam, dass ein Bußgeld verhängt wird.

Tragen Sie, zu einem rücksichtvollen und freundlichen Miteinander bei.